Valentina Harris: Risotto-Kochbuch

CREMIG ITALIENISCH


Meine neu entfachte Leidenschaft für Risottos wurde von André entfacht - und der hatte fast alle seine schmackhaften Rezept aus diesem Buch. Erst wollte ich mir ein paar abschreiben, aber dann hätte ich fast jede Seite abpinseln müssen ;) Von der Herstellung der verschiedenen Fonds über verschiedene Gemüse-, Meeresfrüchte- und Fleischrisottos bis hin zu süßen Risottos ist alles dabei. Da braucht man kein anderes Buch mehr!

Rharbarber-Muffins mit Baiserhaube

Die Rharbarber-Saison ist in vollem Gange, und da ich wieder etwas backen wollte sollten es diesmal Muffins sein. Das Rezept ähnelt aber eher Rührkuchen und ist nicht typisch a la trockene Zutaten mit flüssigen Zutaten vermengen. Im Original werden Tassen befüllt, aber es geht genauso gut mit normalen Förmchen. Das Ergebnis war sehr lecker und weniger matschig als angenommen; allerdings schmecken sie frisch am besten, da die Baiserhaube beim Abkühlen zusammenfällt und dann den Mund zusammenpappt.
  • 250 g Rharbarber
  • 175 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck Vanille-Zucker
  • 150g/75g Zucker
  • 4 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 Pck Backpulver
  • 5 EL Milch
Rharbarber waschen, putzen und klein schneiden. Die Butter, Salz, die 150 g Zucker und den Vanillezucker cremig rühren. Zwei der Eier trennen, das Eiweiß beiseite stellen. Das Eigelb und die restlichen Eier unter die Buttermischung rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren. Die Rharbarberstückchen in 1 EL Mehl wenden und unter den Teig heben. Den Teig in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C 15-20 min backen. Aus den 75 g Zucker und dem Eiweiß eine Baisermasse herstellen und diese 5 min vor Ende der Backzeit auf die Muffins geben; zu Ende backen.

Quiche mit roter Beete, Zwiebeln und Camembert

Das ist ein Rezept welches ich zuerst in Trondheim zuammen mit Nina ausprobiert habe. Wir waren beide vom Ergebnis überrascht - eine sensationelle Kombination! Am besten schmeckt es natürlich mit frischen Zutaten; und die lange Zubereitungszeit lohnt sich wirklich.

  • 375 g Blätterteig, aufgetaut (am besten fertiger)
  • 25 gesalzene Butter
  • 2 EL Honig
  • 3 rote Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten
  • 300 ml Rotwein (zur Not geht auch mit Wasser verdünnter Rotweinessig)
  • 500 g rote Beete, gegart und in Scheiben geschnitten
  • 3 EL Thymian, gehackt
  • 150 g Camembert, in Scheiben geschnitten
  • Salz, Pfeffer

Butter und Honig in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin weich dünsten; mit dem Wein ablöschen und Salz und Pfeffer abschmecken. Köcheln lassen bis die Flüssigkeit zur Hälfte reduziert ist. Die rote Beete zugeben und weiter köcheln bis die Sauce dick ist; die Hälfte des Thymian zugeben und das Ganze abkühlen lassen. Den Teig auf auf einem Backblech auslegen. Mit einem Messer ca 2,5 cm vom Rand entfernt eine Linie einkerben, aber den Teig nicht komplett durchschneiden. Dann den Belag auf den Teig geben (innerhalb der eingekerbten Linie bleiben). Den restlichen Thymian und den Käse darüber verteilen und bei 200°C 20-25 min backen bis der Teig am Rand schön aufgegangen ist und der Käse Blasen wirft.

(aus Sarah Ford: Tartes und Quiches)