Kürbis-Orangen-Suppe

Die Idee zu dieser Suppe für kalte Herbsttage stammt von unserer kleinen Reise in den Harz. In unserem kleinen gemütlichen Hotel bekamen wir am ersten Abend ein 4-Gänge-Menü serviert, welches wirklich ausgezeichnet war. Der zweite Gang war eine Kürbissuppe mit gerösteten Kürbiskernen, die uns geschmacklich doch sehr überraschte. Es war erstens kein Hokkaido-Kürbis, sondern eine andere Sorte. Zweitens war der Geschmack eher süß und das Kürbisaroma nur sehr dezent - er erinnerte mich sehr an Weihnachten und Lebkuchen(gewürze). Auf Nachfrage verriet der Koch leider nur dass er Ingwer und Orange verwendet hatte, die Geheimzutat blieb geheim. Da mir diese Variante aber sehr gut gefiel, versuchte ich sie nachzukochen, was recht gut gelang.



Kürbis-Orangen-Suppe
für 5-6 Portionen

  • 1 kg Hokkaido-Kürbis, die Kerne entfernt und in Würfel geschnitten
  • Saft und abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • 300 ml Orangensaft, mind 50% Fruchtgehalt
  • 1200 ml Gemüsebrühe oder Gemüsefond
  • 2 Schalotten, gehackt
  • 10 Nelken (ganz)
  • 2 Stück Sternanis
  • ein ca 5 cm langes Stück Ingwer, in Scheiben geschnitten
  • Salz und Chilipulver
  • 2 EL Zucker
  • geröstete Kürbiskerne nach Belieben
Anis und Nelken (ohne Öl) in einer Pfanne kurz anrösten bis sie anfangen zu duften. Mit der Orangenschale, Schalotten, Ingwer und Brühe in einen großen Topf geben und aufkochen lassen. 15 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen. Dann durch ein Sieb gießen und zurück auf den Herd stellen. Die Kürbiswürfel dazugeben und kochen bis sie weich sind (etwa 20 Minuten). Pürieren, bis eine einheitliche Masse einstanden ist. Den Orangensaft untermischen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Zucker, Salz und Chili würzen und noch einmal aufkochen. Noch einmal abschmecken. In große Tassen füllen und mit den Kürbiskernen garniert servieren.

Tipp: Wer keine Bio-Orange zur Hand hat, kann auch ein Päckchen Orangenzucker verwenden, diesen dann zum Schluß anstatt des normalen Zuckers zugeben.


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